Wo und wie man2026 in Deutschland auf Cricket wettet
Stand: 17. Oktober 2026 · geprüft gegen die Whitelist der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder (GGL)

Cricket zählt in Deutschland zu den Randsportarten, auf die längst nicht jeder Buchmacher eine Wettlinie setzt. Wer hierzulande ernsthaft auf Test-Matches, ODIs oder Twenty20-Ligen wetten will, landet schnell bei einer kleineren Auswahl als beim Fußball. Hinzu kommt eine Besonderheit, die keine andere Sportart so scharf trifft: Cricket-Wetten sind in Deutschland nur bei Anbietern erlaubt, die eine Sportwetten-Erlaubnis der GGL besitzen, und längst nicht jeder dieser Erlaubnisinhaber führt Cricket auch im Programm. Wer ohne diese Erlaubnis spielt, bewegt sich außerhalb des deutschen Rechtsrahmens, ohne OASIS-Anbindung und ohne LUGAS-Limitdatei. Wer mit ihr spielt, akzeptiert die Spielregeln des deutschen Glücksspielstaatsvertrags – das 1.000-€-Monatslimit, das Verbot vieler Live-Mikromärkte, die volle Identitätsprüfung.
Was Cricket-Wetten in Deutschland überhaupt möglich macht
Die Rechtslage in Deutschland trennt Cricket nicht von jeder anderen Sportwette. Wer hier auf ein Test-Match zwischen Indien und England oder ein Spiel der Indian Premier League wetten will, braucht einen Anbieter, der auf der Whitelist der GGL steht und eine Sportwetten-Erlaubnis nach § 9 Abs. 8 GlüStV besitzt. Die Whitelist, Stand 02.10.2026, listet 27 Inhaber einer Sportwetten-Erlaubnis – manche davon führen Cricket, andere nicht. Das ist der erste Filter, lange vor jeder Quote.

Die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder (GGL) mit Sitz in Halle (Saale) führt die Aufsicht und veröffentlicht die Liste. Sie hat am 17. September 2026 noch einmal ausdrücklich vor der Teilnahme an illegalen Angeboten gewarnt. Eine Erlaubnis aus Curaçao, Anjouan oder Malta hat in Deutschland keine Wirkung; ein Anbieter, der ohne deutsche Erlaubnis deutsche Kunden annimmt, betreibt unerlaubtes Glücksspiel nach § 4 Abs. 1 GlüStV. Wer dort spielt, hat keinen Anspruch auf OASIS-Sperre, keine Anbindung an das 1.000-€-Standardlimit und im Streitfall keinen deutschen Gerichtsstand.
Was Cricket dabei nicht auszeichnet: Es gibt keine cricketspezifische Lizenz, keinen Sondertatbestand und keine Ausnahme. Eine Sportwetten-Erlaubnis deckt Cricket ab wie Fußball, Tennis oder Basketball, sofern der Anbieter die Sportart in sein Wettprogramm aufnimmt. Was Cricket sehr wohl auszeichnet: Es ist eine kleine Sportart im deutschen Wettmarkt, und nicht jeder Erlaubnisinhaber hält sie für profitabel genug.
Schutzregeln, die unabhängig vom Anbieter gelten
Bevor die Frage „bei wem?“ sinnvoll wird, stehen die Spielregeln, die für jeden GGL-lizenzierten Anbieter gleich sind. Sie sind nicht Cricket-spezifisch, aber sie verändern die Art, wie ein deutsches Wettkonto auf Cricket funktioniert.

Mindestalter und Identität. Teilnehmen darf, wer 18 Jahre alt ist und sich vollständig verifiziert hat (§ 4 Abs. 3, § 6a GlüStV). Vor der Verifizierung darf ein Anbieter höchstens 72 Stunden spielen lassen, mit einer Einzahlungsgrenze von 100 € und ohne Auszahlungen. Diese Übergangsphase ist kurz und reicht für die meisten nicht einmal, um ein Test-Match abzuwarten.
Ein Konto pro Anbieter. Mehrfachkonten sind unzulässig; die Aktivitätsdatei (LUGAS) verhindert paralleles Spiel bei mehreren Anbietern im selben Moment (§ 6h GlüStV).
Ein Zahlungskonto, das dem eigenen Namen gehört. Erlaubt sind nur Zahlungen von einem Konto, das auf den eigenen Namen lautet und bei einem Institut nach dem Geldwäschegesetz geführt wird (§ 6b Abs. 4). Das schließt anonyme Krypto-Wallets, anonyme Prepaid-Karten und dritte Personen aus. Welche konkreten Zahlungsmarken ein Anbieter akzeptiert, steht in dessen AGB.
Das gemeinsame Einzahlungslimit. Standard sind 1.000 € pro Kalendermonat, addiert über alle Anbieter hinweg, technisch durchgesetzt über die LUGAS-Limitdatei (§ 6c Abs. 1). Ein Anbieter darf für einen einzelnen Spieler eine höhere Grenze festlegen – bis 10.000 €, in einer Spitzengruppe bis 30.000 € – aber nur gegen nachgewiesene wirtschaftliche Leistungsfähigkeit, nicht auf Selbstauskunft. Senkungen greifen sofort, Anhebungen erst nach sieben Tagen. Wer auf Cricket wetten will, sollte dieses Limit im Kopf haben: Eine T20-Liga mit Wochenendspielen lässt sich über einen Monat leicht in die Nähe der 1.000 € bringen.
OASIS und Panikbutton. OASIS ist die bundesweite Sperrdatei (§§ 8, 8a GlüStV), die bei Registrierung und Login geprüft wird. Eine Selbstsperre dauert mindestens drei Monate, wenn der Spieler einen Zeitraum nennt, sonst mindestens ein Jahr. Der Panikbutton (§ 6i Abs. 3) löst eine sofortige 24-Stunden-Sperre aus. Diese Werkzeuge greifen nur bei Anbietern, die ans OASIS-System angeschlossen sind – und das sind ausschließlich GGL-lizenzierte Anbieter. Offshore-Anbieter kennen weder OASIS noch LUGAS.
Einsatz, Auszahlung, Insolvenzschutz. Spieler-Gelder liegen auf einem insolvenzgeschützten Treuhandkonto; bei Kontoschließung wird der Restbetrag innerhalb von fünf Werktagen ohne Gebühren ausgezahlt (§ 6b Abs. 6-7). Eine gesetzliche Einsatzobergrenze pro Wette gibt es im Sportwettenrecht nicht, das 1.000-€-Monatslimit wirkt über die Summe.
Wettsteuer. Die Sportwettensteuer beträgt 5,3 % auf der Basis „Einsatz minus die Steuer selbst“ (§§ 16-25 RennwLottG, §§ 17, 18). Das sind rund 5,03 % des eingezahlten Betrags (5,3 geteilt durch 105,3). Geschuldet wird sie vom Veranstalter, nicht vom Spieler. Ob und wie ein Anbieter sie an den Kunden weitergibt, steht in dessen AGB – das variiert von Anbieter zu Anbieter. Wer eine Wette zu Quote 2,00 mit100 € Einsatz platziert, bekommt nicht zwingend 200 € ausgezahlt.
Werbung und Bonus. Es dürfen nur Erlaubnisinhaber für Sportwetten werben (§ 5 Abs. 7). Ein Werbeverbot zwischen 06:00 und 21:00 Uhr betrifft Glücksspielautomaten, Online-Poker und Online-Casino, nicht Sportwetten. Bei laufender Übertragung einer Partie darf nicht unmittelbar vor oder während der Live-Übertragung auf demselben Kanal für dieselbe Partie geworben werden. Bonushöhe, Umsatzfaktor und Mindestquote schreibt der GlüStV nicht vor – sie stehen allein im Angebot des Anbieters.
Cricket als Sportart: Was die Wettmärkte voraussetzen
Cricket ist für Wettanbieter ungewöhnlich, weil ein Spiel Tage dauern kann und der Regelrahmen Laien regelmäßig überrascht. Wer eine Wette platziert, sollte die Grundbegriffe kennen – sie entscheiden, ob ein Wettmarkt überhaupt das abbildet, was der Wetter meint.
Mannschaft und Spiel. Zwei Mannschaften mit je elf Spielern stehen sich gegenüber. Ein Spiel hat zwei oder vier Innings, ein Over besteht aus sechs regulären Bällen.
Die drei Formate. Ein Test-Match dauert bis zu fünf Tage mit täglich drei Sessions von etwa zwei Stunden, gespielt wird unbegrenzt overs. Ein One-Day International (ODI) umfasst50 Overs pro Innings, ein Twenty20 (T20) 20 Overs pro Innings mit höchstens 75 Minuten pro Innings. Diese Längen bestimmen, wie viele Wetten innerhalb einer Partie überhaupt möglich werden: In einem Test-Match entstehen über fünf Tage Hunderte von Mikrosituationen, in einem T20 nur etwas mehr als drei Stunden.
Tie, Draw, No Result. Ein Spiel endet als Tie, wenn nach allen Innings der Punktestand gleich ist – das gilt als sehr selten. Ein Draw ist im Test-Cricket ein Spiel, bei dem die Zeit vor Ende aller Innings abläuft. Bei Limited-Overs-Spielen (ODI, T20) gibt es keinen Draw – entweder wird ein Sieger ermittelt oder das Spiel wird wegen Wetters zum No Result. Genau diese dritte Möglichkeit ist der Grund, warum die Cricket-Regelhüter ein eigenes Auswertungsverfahren kennen.
Duckworth-Lewis-Stern-Methode. Sie berechnet das Ziel der zweiten schlagenden Mannschaft, wenn ein Limited-Overs-Spiel wegen Regens unterbrochen wird. In 50-Over-Spielen müssen beide Teams mindestens 20 Overs spielen, im Twenty20 mindestens fünf, sonst wird die Partie als „No Result“ gewertet – es sei denn, ein Team ist bereits all out oder hat das Ziel früher erreicht. Eingeführt wurde das Verfahren 1997, vom ICC 1999 übernommen,2014 nach Steven Stern umbenannt. Für die Wette bedeutet das: Eine Wette auf den Sieger kann als verloren gehen, obwohl das spielende Team zum Zeitpunkt des Regens in Führung lag. Die Buchmacher listen die DLS-Regel im Kleingedruckten ihrer Cricket-Märkte; ein Blick dorthin gehört zu jeder Cricket-Wette dazu.
Turniere. Der Cricket World Cup der Männer wird seit 1975 alle vier Jahre ausgetragen, mit 50 Overs pro Innings seit 1987. Sechsfacher Rekordsieger ist Australien. Den World Cup 2023 gewann Australien als Gast in Indien, die Ausgabe 2027 wird in Südafrika, Simbabwe und Namibia ausgetragen und auf 14 Teams erweitert. Das Finale 2019 ist eine eigene Cricket-Geschichte: 241:241 nach 50 Overs, 15:15 im Super Over, England gewann anhand der Zahl der Boundaries. Die Indian Premier League (IPL) ist ein Beispiel für eine nationale Twenty20-Liga mit internationalen Spielern. Diese Strukturen bilden den Wettkalender ab – Test-Serien ziehen sich über Wochen, IPL-Spiele fallen auf den Nachmittag und Abend.
Wie das die Märkte prägt. Test-Cricket hat wegen der Fünf-Tage-Dauer und der Draw-Möglichkeit andere Wettmärkte als T20, wo jede Partie einen Sieger haben muss. Sessions-Wetten, Innings-Läufe, „Top Batsman“, „Most Sixes“, „Fall of Next Wicket“ – solche Spezialmärkte finden sich vor allem bei großen Anbietern mit dedizierter Cricket-Abteilung. Anbieter, die Cricket nur am Rand führen, biessen meist nur den klassischen Drei-Wege-Markt (Heimsieg / Unentschieden / Auswärtssieg) und den Sieger des T20-Spiels an.
Cricket-Quoten: Was eine Quote wirklich bedeutet
Eine Quote ist kein Tipp, sie ist eine Verhältniszahl. Bei einer Quote von 2,10 bekommt ein Spieler für jeden eingesetzten Euro 2,10 € zurück – inklusive Einsatz. Bei einem Einsatz von 50 € und einer Quote von 2,10 ergibt sich eine Rückzahlung von 105 €, der Reingewinn ist 55 €. Was als Quote auf dem Wettschein steht, ist der Bruttobetrag. Was davon beim Spieler ankommt, hängt davon ab, ob der Anbieter die Wettsteuer an den Kunden weitergibt oder selbst trägt.
Die Quote spiegelt die Wahrscheinlichkeit wider, aber sie spiegelt sie verzerrt wider. Hinter jeder Quote steht eine Marge, also der Anteil, den der Buchmacher von jedem gesetzten Euro einbehält. Rechnerisch gilt: Auszahlungsquote = 1 ÷ (1/Quote₁ + 1/Quote₂ + … + 1/Quote_n) über alle Ausgänge eines Marktes. Die Marge ist 100 % minus Auszahlungsquote. Eine Auszahlungsquote von 95 % entspricht einer Marge von 5 %; eine Auszahlungsquote von 90 % entspricht einer Marge von 10 %.
Was eine faire Beispielrechnung zeigt – auf einer fiktiven Zwei-Wege-Wette zu gleichen Quoten 1,90 / 1,90:
- Auszahlungsquote = 1 ÷ (1/1,90 + 1/1,90) = 1 ÷ (0,5263 + 0,5263) = 1 ÷ 1,0526 = 0,95 – exakt 95,00 %.
- Marge = 100 % − 95,00 % = 5,00 %.
Bei einer ausgewogenen Zwei-Wege-Wette zu1,90 / 1,90 liegt die Marge also rund 5 %. Bei einem Drei-Wege-Markt mit Heim, Unentschieden und Auswärts steigt sie typischerweise, weil der Buchmacher ein drittes Risiko absichert. Cricket-Märkte mit Spezialwetten auf „Fall of Next Wicket“ oder „Top Batsman“ haben oft Margen von 10 % und mehr – dort kassiert der Anbieter mehr von jedem gesetzten Euro. Cricket ist insgesamt kein Niedrigmargenmarkt wie Fußball-Bundesliga oder NBA, sondern bewegt sich eher im Mittelfeld.
Die Marge ist nicht der einzige Kostenpunkt. Die deutsche Sportwettensteuer von 5,3 % auf der Basis „Einsatz minus Steuer“ (rund 5,03 % des Bruttoeinsatzes) wird vom Anbieter geschuldet; ob er sie an den Kunden weitergibt, regelt jede AGB selbst. Manche Anbieter ziehen sie vom Einsatz ab, manche vom Gewinn, manche tragen sie selbst. Auf dem Wettschein erscheint sie als Position – oder nicht, wenn sie der Anbieter schluckt.
Wettsteuer und Marge sind zwei verschiedene Größen: Die Marge ist der Anteil, den der Buchmacher einbehält, unabhängig vom Ausgang; die Wettsteuer ist eine staatliche Abgabe, die jeder Anbieter entrichtet, auch auf Gewinn-Wetten. Beide schmälern, was eine Wette am Ende bringt.
Cricket-Spielplan2026: Was wann auf dem Wettschein steht
Cricket hat keinen europäischen Ligakalender. Die Wettsaison richtet sich nach den internationalen Spielplänen des ICC und der nationalen Ligen – sie kennt eigene Rhythmen, die für einen deutschen Wettkunden ungewohnt sind.
Internationale Höhepunkte. Weltmeisterschaften der Männer finden alle vier Jahre statt, die nächste reguläre Männer-WM nach2023 ist 2027 in Südafrika, Simbabwe und Namibia. Dazwischen liegen Test-Serien (Ashes, Border-Gavaskar, World Test Championship), bilaterale ODI-Serien und ICC-Turniere wie die Champions Trophy. Twenty20-Weltmeisterschaften werden im Vier-Jahres-Rhythmus ausgetragen.
Twenty20-Ligen. Die IPL im Frühjahr, die Big Bash League in Australien im Sommer, die Caribbean Premier League im Spätsommer, die SA20 in Südafrika im Winter, die Pakistan Super League im Frühjahr. Diese Ligen liefern den dichtesten Wettkalender, weil sie in kompakten Zeitfenstern fast täglich Partien liefern.
Test-Serien. Sie ziehen sich über Wochen, was Cash-Out-Optionen und Livewetten attraktiv macht – aber nur, soweit die deutschen Regeln es erlauben. Welche Mikromärkte in Deutschland zulässig sind, regelt der folgende Abschnitt.
Bedeutung für den Wettalltag. Wer in Deutschland auf Cricket wetten will, schaut nicht in einen Bundesliga-Spielplan, sondern in den ICC-Kalender und in die IPL-Setzliste. Anbieter, die Cricket führen, listen Spiele und Wettmärkte oft nur wenige Tage im Voraus – und nicht jeder Anbieter listet jedes Spiel.
Cricket-Livewetten in Deutschland: Was geht und was nicht
Livewetten sind in Deutschland besonders streng reguliert. § 21 Abs. 4 GlüStV lässt sie während eines laufenden Ereignisses nur auf das Endergebnis oder auf „nächste Tor, nächster Satz oder eine vergleichbare Komponente“ in Sportarten zu, in denen solche Ereignisse selten sind. Nächstes Tor im Fußball: erlaubt. Nächster Punkt im Tennis: erlaubt. Nächster Ballwechsel im Tennis: verboten. Nächster Korb im Basketball: verboten.
Für Cricket bedeutet das: Livewetten auf das Endergebnis einer Partie sind zulässig. Livewetten auf „nächster Wicket-Fall“ sind nach dem Wortlaut keine „nächster-Tor“-Komponente, sondern eine cricketspezifische Mikrowette; die GGL hat Cricket in ihrer Praxis bisher nicht als eine Sportart eingestuft, in der solche Mikromärkte erlaubt wären. Praktisch heißt das: Viele Cricket-Livewetten, die internationale Buchmacher anbieten, sind in Deutschland nicht im Programm deutscher Lizenznehmer. Wer auf einer Whitelist-Plattform Cricket spielt, bekommt Live nur den Sieger-Markt – und auch den oft nur in eingeschränkter Form.
Was erlaubt ist, lässt sich am Wettschein ablesen. Ist „Top Batsman Live“ oder „Next Wicket Method“ nicht als Markt verfügbar, liegt es an dieser Regel – nicht an einer technischen Lücke. Wer diese Mikromärkte sucht, kann sie bei Offshore-Anbietern finden, dann aber außerhalb der deutschen Lizenz und ohne OASIS, LUGAS und 1.000-€-Schutzlimit. Was Cricket-Livewetten auf Whitelist-Plattformen konkret anbieten, variiert von Anbieter zu Anbieter.
Cricket-Wettmärkte im Überblick
Cricket teilt seine Wettmärkte in zwei Welten. Die eine ist breit verfügbar, die andere ist Spezialanbieter-Territorium.
Allgemein verfügbar. Drei-Wege-Sieger (Heim/Unentschieden/Auswärts, wobei „Unentschieden“ im Test-Cricket das Draw ist, in ODI/T20 meist als Tie oder als No-Result-Option); Sieger einer T20-Partie; Top Batsman (Spieler mit den meisten Läufen); Top Bowler (Spieler mit den meisten Wickets); Gesamtzahl Runs (Over/Under); Höchstes Innings-Team; Handicap (für oder gegen Runs, für oder gegen Wickets).
Spezialmärkte. Fall of Next Wicket (bei welcher Punktzahl fällt das nächste Wicket); Most Sixes; Method of Dismissal; Highest Opening Partnership; Session Runs; Innings-Läufe pro Over; Super Over Märkte (kommt es zu einem Super Over, wer gewinnt ihn). Diese Märkte finden sich nur bei Anbietern mit dedizierter Cricket-Abteilung und nur, wenn die GGL sie als zulässig einstuft.
Die Unsicherheitsfaktoren. Wetterunterbrechungen mit DLS-Berechnung können einen Wettmarkt verändern; das Wettprogramm vieler Anbieter führt DLS-bedingte Regelungen im Kleingedruckten. „No Result“-Wetten (z. B. „Über/unter eine bestimmte Run-Zahl bei Regen“) werden meist als Push/Niederlage behandelt – Einsatz zurück oder verloren, je nach Anbieter. Ein Wetter, der in diese Märkte geht, sollte die jeweilige Regel lesen.
Bedeutung für die Anbieterwahl. Wer auf klassische Märkte setzt, findet bei fast jedem größeren deutschen Anbieter etwas. Wer auf Spezialmärkte geht, braucht einen Anbieter mit Cricket-Tiefe – und die ist selten.
Die zehn Cricket-Anbieter auf der GGL-Whitelist im Vergleich
Die folgende Tabelle zeigt die Anbieter, die auf der GGL-Whitelist (Stand 02.10.2026) eine Sportwetten-Erlaubnis besitzen. Cricket ist nicht bei allen Teil des Wettprogramms – die Spalte „Wettangebot Cricket“ beschreibt, was die jeweilige Plattform nach eigenen Angaben abbildet.
| Anbieter | GGL-Whitelist-Status | Inhaber | Erlaubnis seit |
|---|---|---|---|
| Tipico | Erlaubt (§ 9 Abs. 8 GlüStV) | Tipico Co. Limited | 09.10.2020 |
| ODDSET | Erlaubt (§ 9 Abs. 8 GlüStV) | Oddset Sportwetten GmbH | 18.11.2020 |
| NEO.bet | Erlaubt (§ 9 Abs. 8 GlüStV) | Greenvest Betting Limited | 09.10.2020 |
| Tiptorro | Erlaubt (§ 9 Abs. 8 GlüStV) | Torro Tec Limited | 30.06.2021 |
| DAZN Bet | Erlaubt (§ 9 Abs. 8 GlüStV) | DZBT Operations Limited | 22.08.2023 |
| Sportwetten.de | Erlaubt (§ 9 Abs. 8 GlüStV) | NetX Betting Limited | 19.11.2020 |
| 888sport | Erlaubt (§ 9 Abs. 8 GlüStV) | 888 Germany Limited | 30.06.2021 |
| Betway | Erlaubt (§ 9 Abs. 8 GlüStV) | Betway Limited | 09.03.2021 |
| bwin | Erlaubt (§ 9 Abs. 8 GlüStV) | bwin (Deutschland) Limited | 09.10.2020 |
| Interwetten | Erlaubt (§ 9 Abs. 8 GlüStV) | Interwetten Gaming Limited | 02.11.2020 |
Was die Tabelle zeigt: Alle zehn Anbieter besitzen eine deutsche Sportwetten-Erlaubnis. Was sie nicht zeigt: Welcher von ihnen Cricket im Programm hat, mit welcher Tiefe und zu welchen Margen. Diese Information steht auf der jeweiligen Plattform; ein Klick ins Wettprogramm vor der ersten Einzahlung ist Pflicht.
Tipico
Tipico ist der deutsche Marktführer im stationären Geschäft und betreibt eine der bekanntesten Wett-App-Landschaften. Die Whitelist führt die Tipico Co. Limited als Inhaberin, die Sportwetten-Erlaubnis für Tipico.de datiert auf den 09.10.2020 mit einer Folgeerlaubnis vom 09.12.2022. Tipico bietet Cricket im Programm, allerdings nicht in derselben Tiefe wie Fußball oder Tennis – klassische Sieger-Märkte und Top-Batsman-Wetten sind Standard, Spezialmärkte eher selten. Die App hebt Cash-Out und Livewetten hervor. Für Cricket-Livewetten bedeutet das: Der Sieger-Markt ist live verfügbar, Mikromärkte auf den nächsten Wicket-Fall in der Regel nicht. Das 1.000-€-Standardlimit gilt hier wie bei allen Lizenzinhabern. Die Wettsteuer trägt Tipico nach eigenen Angaben selbst – ein Vorteil gegenüber Anbietern, die sie auf den Kunden umlegen. Wer einen deutschen Marktführer mit Cash-Out und breitem Wettprogramm sucht und Cricket als Nebensport behandelt, ist hier richtig.
ODDSET
ODDSET ist die deutsche Sportwetten-Marke der Lotto-Töchter und gehört damit zum öffentlich-rechtlichen Glücksspielsegment. Die Oddset Sportwetten GmbH erhielt die Erlaubnis am 18.11.2020, die Folgeerlaubnis datiert auf den 15.12.2022 (Bescheid des Regierungspräsidiums Darmstadt). ODDSET bietet Cricket im Programm, allerdings traditionell mit einem Fokus auf Mainstream-Märkten – wer T20-IPL oder Ashes wettet, wird fündig, wer auf Fall-of-Next-Wicket setzen will, eher nicht. Das Wettprogramm ist solide, aber Cricket-tiefe nicht das Kernmerkmal. Die App ist schlicht, der Fokus liegt auf deutschem Sport. Wer einen konservativen, lizenzierten Anbieter mit klarer deutscher Aufsicht sucht und Cricket nur gelegentlich spielt, passt hierhin. Wer Cricket-Tiefe braucht, ist woanders besser aufgehoben.
NEO.bet
NEO.bet positioniert sich als jüngere Marke mit eigenem Wettprogramm. Die Whitelist führt die Greenvest Betting Limited mit Sitz in Birkirkara, Malta; die Sportwetten-Erlaubnis für NEO.bet datiert auf den 09.10.2020, die Folgeerlaubnis auf den 22.12.2022. NEO.bet bietet Cricket an, mit wachsender Markt-Tiefe – über die klassischen Sieger- und Top-Batsman-Märkte hinaus sind teilweise Session- und Over-Wetten verfügbar. Die App ist schlank, Cash-Out ist Standard. Für einen Anbieter mit überschaubarer Größe liefert NEO.bet eine solide Cricket-Abdeckung. Wer einen modernen Anbieter mit wachsendem Cricket-Programm sucht und nicht zwingend auf die größten Marken setzt, findet hier ein faires Angebot.
Tiptorro
Tiptorro betreibt die Wettplattform unter Tiptorro.de und wird laut App-Store von der Torro Tec Limited mit Sitz in Malta angeboten, die sich selbst als behördlich zugelassener Sportwettveranstalter unter Aufsicht der GGL beschreibt. Die Erlaubnis datiert auf den 30.06.2021, die Folgeerlaubnis auf den 27.12.2022. Tiptorro bietet Cricket im Programm, allerdings mit Fokus auf Top-Ereignisse – IPL und große internationale Serien sind abgedeckt, kleinere Ligen eher nicht. Die App hebt Livewetten hervor. Tiptorro ist ein Mittelweg-Anbieter: seriös lizenziert, im Cricket-Programm nicht so tief wie ein Spezialist. Wer Cricket nur an Hauptterminen spielt, ist hier richtig.
DAZN Bet
DAZN Bet ist die Wettplattform des Sport-Streaming-Anbieters DAZN, betrieben von der DZBT Operations Limited mit Sitz in Zebbug, Malta. Die Sportwetten-Erlaubnis für DAZN Bet ist seit dem 22.08.2023 in der Whitelist verzeichnet – das ist eine der jüngeren Erlaubnisse im Feld. DAZN Bet ist in den Aufbaujahren; das Wettprogramm wächst, Cricket ist Teil davon, allerdings mit überschaubarer Markt-Tiefe. Der Vorteil liegt in der Streaming-Integration: Wer DAZN-Abo hat, kann Spiele und Wette auf einer Plattform bündeln. Wer einen neuen Anbieter mit Streaming-Brücke sucht und Cricket als Nebensport behandelt, passt hierhin.
Sportwetten.de
Sportwetten.de trägt den passenden Domain-Namen und wird laut Whitelist von der NetX Betting Limited aus Birkirkara, Malta geführt. Die Erlaubnis datiert auf den 19.11.2020, die Folgeerlaubnis auf den 16.12.2022. Sportwetten.de bietet Cricket im Programm, mit ähnlicher Markt-Tiefe wie die meisten Mainstream-Anbieter. Die App ist funktional, der Fokus liegt auf Sportarten mit deutschem Publikum. Cricket ist eher eine Beigabe. Wer einen lizenzierten Allrounder sucht und Cricket gelegentlich spielt, ist hier richtig. Wer Cricket-Tiefe braucht, sollte Anbieter mit dedizierter Abteilung prüfen.
888sport
888sport gehört zur 888 Holdings PLC mit Sitz in Gibraltar, deren Aktie seit September 2005 an der Londoner Börse notiert ist. Die Whitelist führt die 888 Germany Limited als Inhaberin; die Erlaubnis datiert auf den 30.06.2021, die Folgeerlaubnis auf den 15.12.2022. 888sport bietet Cricket an, mit internationaler Wettprogramm-Tiefe – die Konzernstruktur bringt Erfahrung aus anderen Märkten mit. Das Wettprogramm ist breit, Cash-Out ist Standard. Für Cricket-Spieler, die ein internationales Wettprogramm mit Lizenz suchen, ist 888sport eine Überlegung wert. Der Markenname steht im Ausland länger als in Deutschland – ein Vorteil, wenn es um Cricket-Märkte geht, die der Mainstream-Anbieter nicht führt.
Betway
Betway wird in Deutschland von der Betway Limited geführt, die Whitelist verzeichnet die Erlaubnis seit dem 09.03.2021 mit Folgeerlaubnis vom 23.12.2022. Die App hebt Cash-Out und einen Wettkonfigurator hervor – Cash-Out wird unter „Meine Wetten“ mit grünem Symbol angezeigt und erlaubt vollständige oder teilweise Auszahlung; der Konfigurator+ kombiniert Auswahlen aus verschiedenen Partien. Cricket ist im Programm, mit solider Markt-Tiefe. Betway ist international aufgestellt und bringt Cricket-Erfahrung aus UK, Australien und Südafrika mit. Wer einen internationalen Anbieter mit deutschem Lizenzrahmen, Cash-Out und Konfigurator sucht, findet hier ein ausgereiftes Cricket-Angebot.
bwin
Bwin ist eine der etabliertesten Sportwetten-Marken in Europa und wird in Deutschland von der bwin (Deutschland) Limited mit Sitz in Gzira, Malta geführt. Die Whitelist führt die Erlaubnis für Bwin.de seit dem 09.10.2020 mit Folgeerlaubnis vom 23.12.2022. Bwin bietet Cricket an, mit internationaler Markt-Tiefe und breitem Wettprogramm. Die Marke steht für hohe Reichweite, die App ist ausgereift. Cricket-Spieler mit Anspruch an Vielfalt finden hier eines der besten Angebote unter den deutschen Lizenznehmern. Wer einen etablierten Mainstream-Anbieter mit Cricket-Kompetenz sucht, ist hier richtig.
Interwetten
Interwetten gehört zu den traditionsreichsten Sportwetten-Anbietern Europas und wird in Deutschland von der Interwetten Gaming Limited aus Sliema, Malta geführt. Die Whitelist verzeichnet die Erlaubnis seit dem 02.11.2020 mit Folgeerlaubnis vom 27.12.2022. Interwetten bietet Cricket im Programm, mit klassischer Markt-Abdeckung. Die Marke steht für Solidität, nicht für Cricket-Spezialisierung. Wer einen lizenzierten Anbieter mit langer Historie sucht und Cricket als Teil eines breiteren Wettprogramms spielt, ist hier richtig.
Wann eine Cricket-Wette wirklich Sinn ergibt – und wann nicht
Eine Cricket-Wette ist dann sinnvoll, wenn drei Bedingungen zusammenkommen: Der Anbieter hat eine deutsche Erlaubnis, das Wettprogramm enthält das Spiel, und der Wetter versteht das Format. Wer ohne Erlaubnis spielt, hat keinen Rechtsschutz; wer ohne Cricket-Verständnis spielt, wettet gegen Buchmacher, die das Spiel besser kennen.
Wann Cricket-Wetten funktionieren. Bei großen Turnieren (IPL, Ashes, World Cup, Champions Trophy) ist das Wettprogramm am breitesten. Bei Livewetten auf den Sieger ist der deutsche Rechtsrahmen am klarsten. Bei Anbietern mit dedizierter Cricket-Abteilung sind die Margen am niedrigsten. Bei Spielen, deren Wetter-Regelung (DLS, No Result) klar im Wettprogramm steht, ist das Risiko am kalkulierbarsten.
Wann Cricket-Wetten weniger Sinn ergeben. Bei Mikromärkten auf „nächsten Wicket-Fall“ oder „nächste Over-Läufe“ auf einem deutschen Lizenzanbieter – diese Märkte sind oft nicht im Programm, weil die GGL sie als zu kleinteilig einstuft. Bei kleinen Ligen ohne breite Medienberichterstattung – das Wettprogramm ist dünn, die Quoten sind hoch (und die Margen ebenso). Bei Wetter-Spielen, deren DLS-Berechnung die Wette verändert – wer die Regel nicht kennt, wettet blind.
Die Kostenstelle Marge. Cricket-Quoten bewegen sich je nach Markt und Anbieter typischerweise zwischen 90 % und 95 % Auszahlungsquote – die Marge also zwischen 5 % und 10 %. Spezialmärkte liegen eher am oberen Ende der Marge, Standard-Siegermärkte eher am unteren. Bei einer Auszahlungsquote von 95 % und1.000 € Monatslimit zahlt der Wetter im Schnitt 50 € Marge pro Monat – über das Jahr also rund 600 €, ohne Wettsteuer. Die Wettsteuer addiert sich, falls der Anbieter sie an den Kunden weitergibt.
Häufige Fragen zu Cricket-Wetten in Deutschland
Wo kann man in Deutschland legal auf Cricket wetten?
Legal wettet, wer einen Anbieter mit GGL-Sportwetten-Erlaubnis nutzt. Die Liste führt Stand 02.10.2026 insgesamt 27 Inhaber einer Sportwetten-Erlaubnis. Cricket führen längst nicht alle; ob ein Anbieter Cricket im Programm hat, zeigt das Wettprogramm vor der Einzahlung. Anbieter ohne deutsche Erlaubnis (Curaçao, Anjouan, Malta ohne GGL) sind in Deutschland unerlaubt, auch wenn sie Cricket im Programm haben.
Was unterscheidet Test-Match, ODI und Twenty20 für Wettmärkte?
Test-Matches dauern bis zu fünf Tage mit unbegrenzt Overs und kennen das Draw-Ergebnis. ODI-Spiele haben 50 Overs pro Innings und keinen Draw, dafür Tie und No Result. Twenty20-Spiele haben 20 Overs pro Innings mit höchstens 75 Minuten pro Innings und sind die kompakteste Wettform. Märkte wie „Session Runs“ gibt es nur im Test-Cricket; Märkte wie „Top Batsman“ gibt es in allen drei Formaten. Quoten unterscheiden sich, weil das Risikoprofil ein anderes ist.
Wie wirkt sich die Duckworth-Lewis-Stern-Methode auf eine Wette aus?
DLS berechnet das Ziel der zweiten schlagenden Mannschaft, wenn ein Limited-Overs-Spiel wegen Regens unterbrochen wird. In ODI-Spielen müssen beide Teams mindestens 20 Overs spielen, in T20 mindestens fünf, sonst wird die Partie als „No Result“ gewertet – es sei denn, ein Team ist bereits all out. Wetter, die auf den Sieger gewettet haben, können ihre Wette als verloren sehen, obwohl ihr Team zum Zeitpunkt der Unterbrechung führte. Das DLS-Ergebnis ist dann das offizielle Ergebnis.
Welche Livewetten auf Cricket sind in Deutschland zulässig?
Livewetten auf das Endergebnis einer Cricket-Partie sind zulässig. Livewetten auf „nächsten Wicket-Fall“ oder andere Mikromärkte sind in Deutschland nach § 21 Abs. 4 GlüStV in der Regel nicht erlaubt, weil Cricket keine Sportart ist, in der solche Mikroreignisse als „selten“ gelten. Deutsche Lizenzanbieter listen entsprechende Mikromärkte oft nicht live. Wer diese Märkte sucht, findet sie bei Offshore-Anbietern – dann aber ohne deutsche Lizenz.
Wie entsteht eine Cricket-Prognose, und warum ist kein Wetttipp sicher?
Eine Cricket-Prognose entsteht aus Spielerform, Wetterbedingungen, Heimvorteil, Wurf- und Schlag-Reihenfolge, Platzverhältnissen und Head-to-Head-Daten. Kein Wetttipp ist sicher, weil Cricket wetteranfällig ist, ein einzelner Ball die Dynamik kippen kann und ein No Result nach DLS eine laufende Partie neutralisiert. Buchmacher kalkulieren Wahrscheinlichkeiten, keine Gewissheiten. Wer auf Cricket wettet, wettet auf Wahrscheinlichkeiten – und die sind nie100 %.
Wie berechnet sich die Auszahlung aus Einsatz und Quote, und was ändert die Wettsteuer?
Eine Wette zu Quote 2,10 mit 50 € Einsatz zahlt 50 × 2,10 = 105 € brutto zurück, der Reingewinn ist 55 €. Die Sportwettensteuer von 5,3 % auf der Basis „Einsatz minus Steuer“ (rund 5,03 % des Bruttoeinsatzes) wird vom Veranstalter geschuldet; ob der Anbieter sie an den Kunden weitergibt, steht in dessen AGB. Manche Anbieter ziehen sie vom Einsatz ab, manche vom Gewinn, manche tragen sie selbst. Eine Wette zu 2,10 mit 50 € Einsatz wird durch die Wettsteuer nicht automatisch schlechter – sie wird anders verrechnet.
Sportarten – paymentwettende.com
Inhalt erstellt vom Team «paymentwettende.com»
